Brandbrief an das MK war ein großer Erfolg!
Der Brandbrief, der aufgrund einer Initiative von mehreren berufsbildenden Schulen an das MK übermittelt wurde, hat sich als ein großer Erfolg erwiesen. Ziel diese Briefes war eine Weiterführung von Moodle als Lernmanagementsystem, auf das die BBSen schon seit Jahren setzen und in das sie bereits viel Zeit und Arbeit in die Bereitstellung von digitalen Lernumgebungen investiert haben.
Der BLVN hat diesen Brief unterstützt und bedankt sich ausdrücklich für diese Initiative.
Die Entscheidung für Moodle ist auch der Tatsache geschuldet, dass die Niedersächsische Bildungcloud die Funktionalitäten, die berufsbildende Schulen (aber auch andere Schulformen) für einen modernen kompetenzorientierten Unterricht auf digitaler Basis benötigen, nicht zur Verfügung stellt.
Auszug aus der Mitteilung des Staatssekretäres:
Das Niedersächsische Kultusministerium verfolgt grundsätzlich das Ziel, mit der Niedersächsischen Bildungscloud (NBC) eine landesweit einheitliche digitale Arbeits- und Lernumgebung für alle Schulen bereitzustellen. Die NBC bildet damit die strategische Grundlage für die digitale Bildungslandschaft in Niedersachsen und für den Zugang zur länderübergreifenden Bildungsmedieninfrastruktur.
Gleichzeitig nehmen wir die von den berufsbildenden Schulen vorgetragenen Anforderungen und Erfahrungen sehr ernst. Es wurde nachvollziehbar dargelegt, dass die derzeitigen Funktionalitäten der NBC die spezifischen Bedarfe der berufsbildenden Schulen noch nicht in allen Bereichen vollständig abdecken.
Vor diesem Hintergrund konnte eine pragmatische Lösung vereinbart werden: Die durch das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) bereitgestellten Moodle-Instanzen werden zunächst weiter betrieben. Auch der Support der Instanzen wird abgesichert. Damit wird den Schulen die notwendige Planungssicherheit für die Fortführung ihrer digitalen Lehr- und Lernprozesse gegeben.
Die weitere Entwicklung der digitalen Lernumgebungen wird das Niedersächsische Kultusministerium gemeinsam mit dem NLQ und den Schulen kontinuierlich beobachten, evaluieren und – wenn notwendig – anpassen. Dabei werden insbesondere die Erfahrungen der berufsbildenden Schulen sowie die technische und pädagogische Weiterentwicklung der eingesetzten Systeme berücksichtigt. Ziel bleibt es, den Schulen langfristig leistungsfähige, verlässliche und den Anforderungen der beruflichen Bildung entsprechende digitale Werkzeuge zur Verfügung zu stellen.