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20. September 2012

Schulen nutzen eifrig die Koordinierungsstelle Berufsorientierung

(rb) Hannover. Die niedersächsischen Schulen nehmen die neue "Koordinierungsstelle Berufsorientierung" (KOBO) im Kultusministerium sehr gut an. Die Servicestelle wurde vor einem Jahr eingerichtet, um den allgemeinbildenden Schulen geprüfte Angebote zur vertieften Berufsorientierung zu vermitteln, die die Bundesarbeitsagentur finanziert. Kultusminister Dr. Bernd Althusmann und Klaus Stietenroth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesarbeitsagentur, haben jetzt Zwischenbilanz gezogen. Sie waren sich einig, dass die KOBO Transparenz im "Maßnahme-Dschungel" schafft und die Schulen vollständig von Organisation, Vertragsfragen und Finanzierung entlastet.

Die Nachfrage der Schulen habe die Erwartungen bei weitem übertroffen. Bereits 55 Prozent der Haupt-, Real-, Ober- und Gesamtschulen hätten im ersten Jahr auf die Angebote zur vertieften Berufsorientierung zurückgegriffen. Die Servicestelle sei als strukturierte Ergänzung der Regelangebote von Schule und Berufsberatung nicht mehr wegzudenken, sagte Althusmann. Die bisherigen Erfahrungen seien ermutigend und zeigten, dass der eingeschlagene Weg, Bildungsmodule in enger Kooperation mit Betrieben anzubieten, erfolgreich sei, betonte Stietenroth. Nach Befragung der bisherigen Teilnehmer/innen hätten über 90 Prozent angegeben, ihre Berufswahlkompetenz habe sich verbessert. Ziel aller Maßnahmen sei der möglichst nahtlose, erfolgreiche Übergang aus der allgemeinbildenden Schule in Ausbildung – erfolgreich auch in dem Sinne, dass die Berufswahl bewusst und fundiert erfolge, um Ausbildungsabbrüche zu vermeiden, sagte Stietenroth.

Nach seinen Angaben war die Nachfrage mit rund 550 abgerufenen Modulen so groß, dass bereits Mitte des Jahres 2012 der gesamte vorgesehene Jahresetat an Fördermitteln aufgebraucht war und durch die Bundesagentur um eine weitere Million auf jetzt 2,5 Millionen Euro erhöht wurde. Die Angebote der KOBO bauen auf der in den Schulen vorgenommenen Kompetenzanalyse "Profil AC Niedersachsen" auf, die ebenfalls von der Bundesagentur für Arbeit unterstützt wird. Bei allen von der KOBO zur Verfügung gestellten Modulen sind Betriebe intensiv eingebunden.

Aus Rundblick vom 17.09.2012